Über die Schneiser

Es gibt wirklich wenig, über das ich mich so ereifern kann, wie über die in meinen Augen selbstgerechte Haltung der Südschneisis. Und was ich nicht besser hätte formulieren können, hat Hans-Peter Bieri heute im Tagi-Kommentar zu Papier gebracht. Genau so seh ich das auch.

Ein schnelles Leben

‘Ein schnelles Leben’ von Zoe Jenny. Geschenkt gekriegt, gelesen, für unerträglich befunden. Wenn es nicht so dünn gewesen wäre, hätte ich es weggelegt. Die Sprache hat mich an meine eigenen, schlechten Schulaufsätze zu Sekundarschulzeiten erinnert, die Handlung war so gesucht, dass es fast schon weh tat und die reichlich verwendeten Metaphern so überzeichnet, dass die Bilder umgehend zu Karikaturen wurden.

Nun denn, liebe Zoe, für mich war’s das mal für den Moment.

Eintrag 23, Satz 5

Sie hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Dankeschön.

Weil es eines ist, das mich in die Anfänge meiner Blogzeit zurückführt, nehme ich es gerne auf. Die Anfänge sind noch nicht lange her, es handelt sich um einen Beitrag vom Januar.

Die Schweizerinnen sorgen für einen weiteren Saisontiefpunkt.

Um’s Skifahren ging’s. Dabei ist die Zeit, wo ich eines Skirennens wegen von der Schule heimgerannt bin, Jahre her. (Mittlerweile würde ich selbstverständlich von der Arbeit heimrennen und nicht mehr von der Schule…). Wieso habe ich dann eigentlich über Skirennen geschrieben?

Überhaupt: Wenn ich die alten Beiträge durchsehe, merke ich: ich habe mich entwickelt, mein Schreibstil hat sich gewandelt. Was ich anfänglich geschrieben habe, würde ich grösstenteils nicht mehr schreiben. Nicht, dass ich mich für etwas schämen würde, aber ich finde, ich bin besser geworden…

So, und jetzt darf ich das Stöckchen weiterwerfen. Die Ehre haben:

Die Gurkenmarmelade-Girls-from-the-blog => Studentenbeschäftigung
Seenia => bei der der 23. Beitrag noch nicht sehr weit zurückliegen kann
Frau Rage => damit sie für eine Weile nicht ans Essen denkt :)

Und falls sonst noch jemand das Stöckchen will, kann er sich melden. Originelle Anfragen nehme ich gerne entgegen.

(Da nichts von kettenbriefartigen Nebenwirkungen erwähnt wurde, wenn man das Stöckchen nicht an genau fünf weitere Blogger weiterwirft, werfe ich es einfach soviel Male, wie es mir gerade passt.)

Ich lese wieder.

Literatur, nicht mehr nur Ramsch für zwischendurch. Und zwar mit Leidenschaft und momentan gerade drei Bücher* gleichzeitig. So wie früher immer.

Wieso denn das so plötzlich?

Ich muss keine wissenschaftlichen Bücher mehr lesen. Ich gehe nicht mehr an die Uni, ich hänge mein Freizeitstudium an den Nagel. Und irgendwo ist eine Last, die ich lange unterschätzt habe, von mir gefallen.

*1, 2, 3

Ausgebloggt.

Ausgebloggt ist hier und hier.

Einfach fertig. Schade.

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