Kategorie: Me, myself and I

Ich so: Sportarten

Dank ihm hab ich mir jetzt gerade überlegt, was ich denn alles schon so Sportliches geleistet habe bisher. (Gemäss Spielregeln hier ebenfalls ohne die Dinge, die im Sportunterricht zwangsausgeübt wurden…).

Skifahren, Schwimmen, Reiten, Skaten, Einrad fahren, Fussball, Karate, Tennis, Snowboarden, Badminton, Baseball, Unihockey, Inline Skaten, Joggen, Mountain Biken, Slalomboarden, Pilates.

Und wenn ich das so anschaue: ich muss unbedingt etwas gegen meine momentane Faulheit tun…

Es gibt Hosen und Hosen

Zwischen der Geschenkbeschaffung aller zu beschenkenden Kinder, dachte Frau Jung, dürfe sie sich auch was gönnen. Deshalb wurden neue Hosen angepeilt, stiefelkompatible. Ich hab auch tatsächlich welche gefunden. Sie passen mir perfekt und ich muss sie nicht einmal kürzen. Meine Gefühle der Hose gegenüber sind trotz all ihrer positiven Eigenschaften leicht ambivalent:

Es sind 3/4 Hosen.

Über die Freuden des Alltags

Diese Woche hatte Frau Frei die geniale Idee, alle 95-Wäsche, helle und dunkle, aus ökonomischen Gründen in einem Waschgang zu waschen. Nach reiflicher Überlegung klassierte Frau Frei das Unternehmen als harmlos, zumal sämtliche Wäsche bereits 1000x gewaschen wurde. Nun – die jungsche Unterwäsche präsentiert sich jetzt in schönstem Hellblau. Der Mann war nicht erfreut.

Ebenfalls diese Woche stand Frau Frei mit dem Auto vor der Parkhauseinfahrt und bemerkte, dass die wie ein Augapfel behütete Ausfahrkarte für ebendieses Parkhaus verschwunden war, obwohl Frau Frei – sonst durchaus chaotisch – für einmal mit 100%-iger Sicherheit wusste, wo die Parkkarte zu sein hatte. Um finanziell nicht in den Ruin zu stürzen, da so ein ganztägiger Parkhausaufenthalt ziemlich teuer werden kann, musste umgehend eine alternative Parkmöglichkeit organisiert werden. Ebenfalls umgehend musste der Herr Jung beschuldigt werden. Dieser stritt jedoch ab, diese Parkkarte jemals gesehen zu haben. Am Abend präsentierte mir der Mann dann jedoch eine gefaltete Parkkarte mit Handnotizen darauf, die aus der jungschen Hostentasche aufgetaucht war. Die Frau war nicht erfreut.

Ich glaube, wir sind jetzt quitt.

Über die Teenie-Jahre

Meine liebste Radiosendung, die ‘Golden Top 40‘ haben mich heute mitten in meine Teeniezeit zurückversetzt.

1991 – ich war 14 und die Welt der Stars hatte ich noch vor nicht allzu langer Zeit entdeckt. Einen eigenen CD-Player besass ich noch nicht, eine einzige CD – meine erste – hatte mir mein Vater gekauft. Da man jedoch nicht dauernd die Stube beschlagnahmen wollte und dort sowieso nicht richtig träumen konnte, befand ich mich noch im Kassettenzeitalter.

Das Taschengeld war spärlich und wurde sehr zielorientiert eingesetzt. Jeden Donnerstag zum Beispiel, so das Ritual, pilgerte ich in den nahegelegenen Volg und erstand das druckfrische Bravo. Ich glaube, meine Mutter schämte sich jeweils ein bisschen, denn mein wöchentlicher Kauf dieses Magazins konnte vom ganzen Quartier beobachtet werden und man kannte sich ja und wollte nicht negativ auffallen. Davon abhalten konnte mich aber niemand, schliesslich musste ich ja die neusten Neuigkeiten meiner Stars wissen und jeden Schnippsel über meine Lieblinge ausschneiden und konservieren.

Damals befasste ich mich mit Wichtigkeiten wie der Frage, ob ich wohl eher MC Hammer bevorzuge oder doch Vanilla Ice. Wer denn der beliebteste Boy der New Kids on the Block ist. Wo der Lieblingsschauspieler gerade dreht und ob er wohl eine Freundin hat. Warum Sandra immer den Bravo-Otto als beliebteste Sängerin gewinnt, obwohl die ja so unglaublich doof ist.

Die damalige Hitparade erscheint mir heute schauerlich. Aber es waren gute Zeiten, sonst.