Über Konfitüren

Der Jung, der hat kürzlich wieder kiloweise Aprikosen angeschleppt, um damit die diesjährige Konfitürensaison einzuläuten. Mit der Konfitürensaison kommt zeitgleich auch die Konfitürendiskussionssaison. Des Jungs und mein Geschmack sind ziemlich diametral verschieden, was Konfis angeht. Nicht bezüglich der Ingredienzen, sondern bezüglich der Konsistenz.

Jung: Die Aprikosen sollen möglichst ganz verkocht werden.

Frei: Die Aprikosen sollen möglichst klein sein. Am liebsten püriert.

Der Jung findet es abartig, Konfis ohne Stückli essen zu wollen. Ich finde es abartig, so grosses, süsses “Geschlüdder” im Mund haben zu wollen. Die hauseigene empirische Forschung hat jedoch ergeben:

Die Menschheit kann sozusagen in 2 Gruppen geteilt werden: Konfi-mit-Stückli-Lover und Konfi-ohne-Stückli-Fans. Was der Jung besonders abartig findet: es gibt tatsächlich noch mehr als nur mich von meiner Sorte.

7 comments

  1. rage

    bei uns ist das ganz anders: frau kommt mal auf die idee, man könnte auch confis machen, und die gibt es dann, weil es wird gegessen, was auf den tisch kommt, punkt :-)

    bei uns ist mehr die diskussion: dürfen die kinder lyoner essen und das vor dem eb?

  2. pipistrella

    ich mag beides :-) mit und ohne stückli. aber ich mag nur rot und schwarz, also aprikosen kommen überhaupt nicht auf mein brot, die kann der mann ganz alleine essen, mit oder ohne gschlüdder ;-)

  3. bella

    die schlimmste werbung überhaupt? wenn es heisst “mit extra grossen fruchtstücken”!!!! wääääh! gehöre eindeutig zur hero-samt generation.

  4. kopfchaos

    ….. und dann gibt’s, als dritte gruppe, die, denen wurscht is’ ob die konfitüre oder marmelade mit mit oder mit ohne fruchtstückchen is’, weil sie beide ned mögen…..
    ….. ja, ich gestehe, ich bin konfitüre-verweigerer…..

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